Kleines kind

Ihr Kind hat immer wieder Harnwegsinfekte - was könnte das bedeuten?


Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern (häufiger treten nur Atemwegsinfektionen auf). Bei den meisten Kleinkindern haben sie Glück episodisch in der Natur und erfordern keine eingehende Diagnostik (außer für Kinder vor dem Alter von zwei Jahren - Jede UTI mit ihnen ist ein Hinweis auf die Implementierung Ultraschall des Abdomens). Es sollte jedoch beachtet werden, dass ein kleiner Prozentsatz der Kinder, insbesondere der unter 1-Jährigen, mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen zu kämpfen hat (Das Risiko eines erneuten Auftretens von HWI innerhalb von 6-12 Monaten liegt zwischen 12% und 30% und ist bei Kindern mit HWI viel höher Defekte der Harnwege). Es ist diese Gruppe von kleinen Patienten, die besondere Aufmerksamkeit von Eltern und Ärzten erfordert.

Wann sagen wir, dass die Harnwegsinfektionen eines Kindes immer wieder auftreten?

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Polnischen Gesellschaft für Kindernephrologie (PTNFD) Wir können über wiederkehrende Harnwegsinfekte bei einem Kind sprechen, wenn:

  • Das Kind hatte 2 oder mehr Harnwegsinfekte im oberen Harntrakt Eine Infektion der oberen Harnwege wird auch als Pyelonephritis bezeichnet.
  • Das Kind hatte 1 UTI im oberen Harntrakt und 1 oder mehr UTI im unteren Harntrakt - Eine Infektion der unteren Harnwege bedeutet eine Blasenentzündung und eine Harnröhrenentzündung.
  • Das Kind hatte 3 oder mehr Harnwegsinfekte im unteren Harntrakt.

Was sind die Risikofaktoren für ein Wiederauftreten von HWI?

Wie bereits erwähnt, ist das Wiederauftreten einer Harnwegsinfektion betroffen 12% bis 30% der kleinen Patienten (Nachfolgende Rückfälle treten häufiger auf - der zweite Rückfall mit einer Häufigkeit von ungefähr 50% und der dritte Rückfall mit einer Häufigkeit von ungefähr 75%). Unter ihnen sind die folgenden Pathologien verbreitet, die für ein derartiges Wiederauftreten der Infektion prädisponieren. Hier sind sie:

  • Das Vorhandensein eines Defekts der Harnwege - hauptsächlich über den vesiko-ureteralen Reflux sprechen, der in der Entnahme von Urin aus der Harnblase zu den Harnleitern und zum Nieren-Kaliko-Nieren-System besteht.
  • Positives Familieninterview gegenüber ZUM - Kinder, deren Eltern oder Geschwister wiederholt Harnwegsinfekte hatten, entwickeln diese mit größerer Wahrscheinlichkeit und müssen daher genauer überwacht werden.
  • Positive Familienanamnese von Harnwegsfehlern - Kinder mit einem solchen Interview müssen auch öfter überprüft werden.
  • Störungen beim Wasserlassen unter anderem Harninkontinenz, zu häufiges oder zu seltenes Wasserlassen und Dringlichkeit.
  • Magen-Darm-Würmer - Madenwurm ist einer der Risikofaktoren für wiederkehrende Harnwegsinfektionen.
  • Verstopfung und Stuhlinkontinenz - Wie Würmer erhöhen diese Bedingungen das Risiko eines erneuten Auftretens von HWI.
  • Mangelnde Hygiene in Bezug auf die äußeren Genitalien des Kindes - In den ersten Lebensjahren kann dies auf Vernachlässigung und mangelnde Kenntnis der Eltern über die ordnungsgemäße Pflege des Kleinkindes zurückzuführen sein.

Wiederkehrende UTI - Diagnose

Jedes Kind, bei dem wir einen Harnwegsinfekt vermuten Er hätte einen Urintest machen sollen (allgemein und bakteriologisch), die darauf abzielt, die Infektion zu bestätigen und eine geeignete Therapie durchzuführen. Darüber hinaus sollte bei einigen kleinen Patienten diese Diagnose durch vertieft werden Ultraschalluntersuchung des Abdomens und Blasenentleerung.

Indikationen für die Ultraschalluntersuchung des Abdomens:

  • Jedes Kleinkind, das vor Erreichen des 24. Lebensmonats eine Harnwegsinfektion erhalten hat.
  • Jedes Kleinkind über 24 Monate, das eine akute Pyelonephritis hatte oder Risikofaktoren für ein Wiederauftreten der Harnwegsinfektion aufweist.
  • Jedes Kleinkind mit wiederkehrender HWI.

Indikationen für die Miction-Zystographie:

  • Jedes Kleinkind, bei dem Anomalien im Ultraschallbild festgestellt wurden.
  • Jedes Kleinkind, das eine Harnwegsinfektion hatte und eine positive Familiengeschichte mit Harnwegsfehlern hat.

Mit einer solchen Diagnose können in den meisten Fällen mögliche Ursachen für UTI-Rückfälle erkannt und beseitigt werden. Dies ist besonders wichtig, weil Eine solche wiederkehrende Infektion kann zu einer irreversiblen Schädigung der Nieren des Kindes und zur Entwicklung eines Nierenversagens im späteren Leben führen.

Zusammenfassend sollte eine wiederkehrende Harnwegsinfektion niemals unterschätzt werden und Sie sollten immer sicherstellen, dass sie richtig diagnostiziert wird, wenn sie bei Ihrem Kind auftritt.

Bibliographie:Pädiatrie von Wanda KawalecEmpfehlungen der Polnischen Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (PTNFD) zur Behandlung eines Kindes mit Harnwegsinfektion