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Anämie bei einem Säugling - wie manifestiert sie sich und wie behandelt man sie?

Anämie bei einem Säugling - wie manifestiert sie sich und wie behandelt man sie?


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Anämie (auch Anämie genannt) ist definiert als eine Abnahme des Hämoglobins mit oder ohne gleichzeitige Verringerung der Anzahl der Erythrozyten unter das normale Niveau für Alter und Gewicht des Kindes. Das Erscheinungsbild ist besonders gefährlich bei jüngeren Kindern, deren Körper besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel reagiert (Hämoglobin in roten Blutkörperchen ist für den Sauerstofftransport von der Lunge zum Gewebe verantwortlich). Also, was sind die Ursachen für Anämie bei Neugeborenen und Säuglingen, welche Symptome machen sich bei den Eltern bemerkbar und was ist eine physiologische Anämie?

Was ist die sogenannte physiologische Anämie?

Die ersten Lebensmonate eines Kindes sind mit starken Veränderungen in seinem roten Blutkörperchensystem verbunden (das sogenannte fetale Hämoglobin wird allmählich durch das bei Erwachsenen gefundene ersetzt). Dies äußert sich in einer allmählichen Abnahme des Hämoglobins, das etwa im Alter von 2-3 Monaten seinen niedrigsten Wert erreicht. Dieser Zustand ist bekannt als physiologische Anämie oder Anämie des ersten Viertels und erfordert keine Behandlung.

Ursachen der Anämie bei Neugeborenen und Säuglingen?

Anämie bei Neugeborenen und Säuglingen kann in drei Hauptgruppen unterteilt werden:

  • Verursacht durch eine Abnahme der Produktion der roten Blutkörperchen - Am häufigsten sprechen wir von Mangelanämie. Von diesen ist Eisenmangelanämie sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen am häufigsten anzutreffen (Eisen und andere Komponenten sind für die Synthese von Hämoglobin und Erythrozyten erforderlich).
  • Verursacht durch vermehrten Abbau roter Blutkörperchen (Hämolyse) - Eine hämolytische Anämie ist viel seltener und hat viele Ursachen wie angeborene Erythrozyten- oder immunologische Defekte, die die Lebensdauer Ihrer Blutzellen erheblich verkürzen.
  • Verursacht durch übermäßigen Blutverlust - Dies ist ein besonders häufiges Phänomen auf Neugeborenenstationen und resultiert aus einer zu häufigen Blutspende bei Kindern. Diese Art der Anämie sollte besonders bei Frühgeborenen mit sehr geringem Blutvolumen beachtet werden.
  • Eisenmangelanämie - die häufigste Art von Anämie bei Kindern und Erwachsenen

Der Höhepunkt der Eisenmangelanämie liegt zwischen 6 und 20 Monaten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Vorrat an diesem Element, der vom Kleinkind im Alter von etwa 6 Monaten angesammelt wird, erschöpft ist und die Versorgung mit Muttermilch nicht ausreicht, um den täglichen Bedarf zu decken. Darüber hinaus wird eine Eisenmangelanämie durch folgende Erkrankungen unterstützt:

  • Frühgeburtlichkeit - Babys, die vor der 38. Schwangerschaftswoche geboren wurden, haben viel geringere Eisenreserven als rechtzeitig geborene Babys.
  • Eisenmangel mütterlicherseits - Die Menge an Eisen, die das Baby während der Schwangerschaft ansammelt, hängt weitgehend von seiner Verfügbarkeit im Blut der Mutter ab. Darüber hinaus ist die Milch bei Frauen mit Eisenmangel in diesem Bereich ebenfalls schlechter und kann daher die Bedürfnisse des wachsenden Kleinkindes nicht befriedigen.
  • Mehrlingsschwangerschaften - Der im Blut der Mutter vorhandene Eisenvorrat muss in mehrere Feten aufgeteilt werden.
  • Kinder mit Blutverlustrisiko - Jeder intrauterine oder perinatale Blutverlust ist ein Risikofaktor für eine nachfolgende Anämie.

Bei Kindern aus den oben genannten Risikogruppen orale Eisensupplementation bei einem Spender von 1-2 mg / kg Körpergewicht ab einem Alter von 3 Monaten bis zum Ende der Säuglingszeit.

Symptome einer Anämie bei Neugeborenen und Säuglingen

Die Symptome verschiedener Anämien sind leicht unterschiedlich, einige der Symptome treten jedoch häufig auf. Dazu gehören:

  • Entwicklungsverzögerung - Sie sind häufiger bei Langzeitanämien anzutreffen.
  • Blasse Haut und Schleimhäute - niedriges Bluthämoglobin.
  • Übermäßige Schläfrigkeit - Babys mit Anämie können viel länger schlafen als ihre gesunden Altersgenossen.
  • Schneller Herzschlag - Tachykardie ist hier der körpereigene Abwehrmechanismus, der die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff auf einem angemessenen Niveau sicherstellen soll (die Wirkung eines schnellen Herzschlags ist eine beschleunigte Durchblutung).
  • Appetitlosigkeit - Ein Kleinkind mit Anämie möchte möglicherweise nicht an der Brust oder der Flasche saugen.

An dieser Stelle ist anzumerken, dass diese Symptome bei einigen Neugeborenen und Säuglingen mit Anämie sehr schwach ausgeprägt oder sogar nicht wahrnehmbar sind. Daher wird die Rolle der Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen im Alter von 12 Monaten eines Kindes betont und zu jeder Zeit, wenn die Entwicklung eines Kleinkindes Zweifel an dem Kinderarzt und den Eltern aufkommen lässt.

Zusammenfassend stellt die Anämie bei den jüngsten Kindern eine große Bedrohung dar und kann deren weitere Entwicklung erheblich beeinträchtigen. Infolgedessen sollte Ihr Kind sorgfältig überwacht werden, auf seine Ernährung achten (insbesondere während der Schwangerschaft und Stillzeit) und dem Arzt alle beim Kleinkind auftretenden störenden Symptome melden.

Bibliographie:Pädiatrie von Wanda Kawalec