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Sexualerziehung für Kinder im Vorschulalter - ja oder nein?

Sexualerziehung für Kinder im Vorschulalter - ja oder nein?



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Studien zufolge erleben Säuglinge bereits einen Orgasmus. Kinder im Alter von etwa anderthalb bis zwei Jahren entdecken intime Orte und berühren sie manchmal, um Stress abzubauen oder sich glücklich zu machen.

Lew Starowicz, ein bekannter polnischer Sexualwissenschaftler, betont, dass Kinder nicht asexuell geboren werden. Die WHO fügt hinzu, dass die Entwicklung der Sexualität ein Leben lang stattfindet. Aus diesem Grund muss das Wissen laut Konferenzorganisatoren der Erfahrung voraus sein. Aus dem gleichen Grund wurde die Idee geboren, Sexualerziehung früher als jetzt zu beginnen (jetzt ist Familienerziehung eine optionale Lektion aus der fünften Klasse der Grundschule).

Was ist los?

Am 22. April fand in der Polnischen Akademie der Wissenschaften eine Konferenz statt. Das Treffen wurde auf Initiative der Polnischen Akademie der Wissenschaften, zweier Ministerien organisiert: Gesundheit und Bildung, der Entwicklungsagentur der Vereinten Nationen und des polnischen Büros der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Änderungsvorschläge wurden auf der Konferenz vorgestellt. Die Organisatoren kamen zu dem Schluss, dass sie popularisiert werden sollten.

Nach Rzeczpospolita wurden solche Postulate gemacht: jetzt Ein Sechsjähriger sollte verstehen, was "akzeptabler Sex" bedeutet, und ein Zwölfjähriger sollte wissen, wie man "für angenehmen Sex kommuniziert".

Zwischen 9 und 12 Jahren Dem Kind sollte beigebracht werden, wie man "Kondome und Verhütungsmittel in Zukunft effektiv einsetzt". Für die WHO ist es auch wichtig, "Verantwortung für sichere und unterhaltsame sexuelle Erfahrungen zu übernehmen".

Zwischen 12 und 15 Jahren Das Kind sollte sich mit Verhütungsmitteln eindecken können. Und Jugendlichen über 15 Jahren sollte ein "kritischer Umgang mit kulturellen / religiösen Normen in Bezug auf Schwangerschaft, Elternschaft usw." beigebracht werden.

Rotes Licht oder Ermutigung?

Die stellvertretende Sprecherin von Sejm, Wanda Nowicka, sagt: "Bevor die Straße unterbrochen wird, muss man wissen, was rotes Licht ist." Auf der anderen Seite gibt es jedoch Warnungen, dass eine zu frühe Aufklärung ein Anreiz sein könnte, sich „im Voraus“ sexuell zu betätigen. Es gab auch Meinungen, dass die Änderungsentwürfe "ein Anreiz für Pädophile" seien.

Es sind noch keine Änderungen geplant. Vorerst beginnen die Ministerien und die WHO eine Diskussion, die den Beginn von Veränderungen im Sexualerziehungssystem in den Schulen darstellen soll.

Und was denkst du darüber? Was halten Sie von den obigen Änderungen? Wie sieht die Vorbereitung auf das Familienleben in den Schulen Ihrer Kinder aus?